Wichtig für Ärzte:

neuester wissenschaftlicher Erkenntnisstand:

Mobilfunk hat auf die Dauer die gleichen Folgen

wie Radioaktivität!

Hecht 2015

 

und gleich noch ein Hieb in diese Kerbe:

http://www.medmix.at/zusammenhang-krebs-und-kabellose-geraete/

Dem soeben veröffentlichten Bericht zufolge, sind die schädlichen Strahlungseffekte auf klassische oxidative Schäden in lebenden Zellen zurückzuführen.

Wer die Inhalte dieser Seite für total irrelevant hält, hat möglicherweise mehr Nachholebedarf, als er glaubt:

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Schweizer Sendung zum Thema:

Blackout Tag 1, der Strom fällt aus

(und 2 weitere Teile dort verlinkt)

Weiteres speziell zum Thema:

http://www.srf.ch/kultur/wissen

Genozid an den Indianern

27.10.1969

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45520508.html

"Zur Ausrottung des Stammes der Beicos-de-Pau", so berichtete Ramis Bucair, Leiter des 6. Inspektionsbezirks" "wurde eine Expedition zusammengestellt, die mit Geschenken und vielen Nahrungsmitteln für die Indianer den Arinos-Fluß hinaufzog. Die Lebensmittel waren mit Arsen und Ameisenvertilgungsstoffen vermischt. Am nächsten Tag starben viele Indianer. Die Weißen verbreiteten das Gerücht, sie seien einer Epidemie zum Opfer gefallen."

Zwölf Millionen Indianer wurden in Lateinamerika getötet, berichtete der spanische Bischof Bartolomé de Las Casas, Augenzeuge des vermutlich größten aller Vernichtungskriege gegen die Indianer.

http://www.schaarschmidt.it/cms/images/stories/Mohawk/Amerika_Holocaust.pdf

2. Quelle

David E. Stannard, Prof. of American Studies at the University of Hawaii:

“Nur 21 Jahre nach Columbus’ erster Landung in der Karibik, war die unermeßlich reich bevölkerte Insel, die der Entdecker „Hispaniola“* nannte, vollständig verwüstet. Nahezu 8 Millionen Menschen – die Columbus auserwählte „Indianer“ (in dios) zu nennen – waren getötet wurden durch Gewalt, Krankheit und Verzweiflung.“

Sherbourne F. Cook & Woodrow Borah, „The Aboriginal Population of Hispaniola” in Cook & Borah, “Essays in Population History, Volume 1: Mexico and the Caribbean”, Berkeley: University of California Press, 1971, pp. 376-410. 

*Auf der Insel liegen heute die Staaten Haiti und Dominikanische Republik

4. Quelle

Kahentinetha Horn**, Mohawk Nation News, Kahnawake, Quebec Canada, Auszug:

Seit die Europäer in die Schildkröten Insel (Nord- und Südamerika) einfielen, sind 115

Millionen Indianer verschwunden. 

** https://verbena19.wordpress.com/tag/mohawk-nation-news-mnn/

Hier das ganz Buch in englisch, verlegt von der Oxford-Universität: 

https://onkwehonwerising.files.wordpress.com/2013/06/american-holocaust.pdf

american holocaust
Das ganze Buch (in englisch) zum Download
american-holocaust.pdf
Adobe Acrobat Dokument 9.4 MB

Eine völlig andere Zahl zur ehemals indigenen Bevölkerung von Hispaniola findet sich hier:  http://www.gegenfrage.com/indianer/ (mit vermutlich systemtreuen Quellen)

Eine vorsichtige Schätzung des Anthropologen Jack Wetheford besagt, dass die Bevölkerung der Insel Hispaniola (Haiti und die Dominikanische Republik) in weniger als 10 Jahren nach Ankunft der Europäer von 500.000 aus 100.000 fiel. Krankheiten spielten hier allerdings keine Rolle. (nach anderen Quellen doch)

etwas teilweise verharmlosender Artikel, der insbesondere die vorsätzliche Ausrottung bestreitet, ansonsten aber sehr informativ:

https://usaerklaert.wordpress.com/2007/08/08/indianer-teil-2-totenzahlen/  (8.8.2007)

Mein Kritikpunkt - neben dem angeblich nicht vorhandenen, real aber zumindest zeitweise durchaus auch öffentlich erklärtem und daher bekanntem Vorsatz:

Zum Glück gibt es im Weltbild des Verfassers die "Seuchen", auch wenn das Massensterben wahrscheinlich andere Ursachen hatte - auch in Europa - nur im bakteriozentrischen Weltbild ergibt das eine ausreichende Erklärung.

Mehr dazu unter ->Infektionstheorie. Welche Umstände tatsächlich zur fast flächendeckenden Entvölkerung führten, ist somit nicht wirklich klar.

...Von 1539 bis 1543 stampfte De Soto mit 600 Männern sowie hunderten Pferden, Kampfhunden und Schweinen durch den südöstlichen Quadranten der USA. Er terrorisierte die Indianer von Florida bis hoch nach Tennessee und im Westen bis nach Texas ...Das Gebiet war damals von der Mississippi Culture besiedelt, die aus einzelnen, kleinen, untereinander verfeindeten Fürstentümern (chiefdoms) bestand. Die Indianer dort bauten Erdpyramiden wie die bei Cahokia und errichteten Dinge wie „Woodhenge“, ein aus Holz gebautes Observatorium im Sinne von Stonehenge in England....Ihre Berichte sind nicht nur die ersten umfangreichen Darstellungen der Mississippi-Kultur, es sind auch die letzten. Schon De Soto fand im heutigen South Carolina Landstriche, die durch Krankheiten entvölkert worden waren ... Spätestens nach De Soto war nichts mehr wie früher. Welcher Anteil von ihm mitgeschleppte Seuchen gehabt haben könnten, ist nicht klar – neuerdings werden seine Schweine als Quelle diskutiert, denn einige entkamen und andere wurden von den Indianern gestohlen. Auch so brachte er genug Verderben über die Region, als er das Mais der Indianer stahl und in Schlachten wie die von Mabila bis zu 3.000 ihrer Krieger tötete. Die Spanier wurden zwar ihrerseits oft genug unprovoziert angegriffen und die Indianer hatten selbst kein Problem damit, ihr Wort zu brechen. Aber bei ihm hatte die Gewalt System und kam mit stahlbewehrten Lanzen auf Pferden daher. Nach De Soto stürzte die ursprüngliche Kultur in sich zusammen.

 

Als Tristán de Luna y Arellano dann von 1559 bis 1561 erfolglos versuchte, eine Kolonie an der Golfküste zu errichten, fand er dort bereits zerfallene Dörfer und eine Kultur im Niedergang. Der Franzose Réné-Robert Cavelier, Sieur de la Salle, reiste 1682 als erster Europäer wieder durch die Regionen, in denen De Soto gewesen war. Über Strecken von 200 Meilen fand er keinen Menschen [PDF]* mehr. ...

http://www.charlesmann.org/articles/1491-Atlantic.pdf

http://www.freie-christen.com/reichtum_der_kirche_ist_blutgeld.html

Im Jahr 1500 lebten in den heutigen Grenzen Mexikos 25 

Millionen Indianer, hundert Jahre später nur noch eine Million.

Wie viele Indianer lebten denn nun 1492 in Amerika?

https://www.indianerwww.de/indian/sprachfamilien.html

... Zur Zeit der Entdeckung Amerikas lebten in Nordamerika etwa 1 bis 2 Millionen Indianer, die sich in 400 bis 500 Stämmen aufteilten...

Mehr als 1.200 Sprachen gibt es auf dem amerikanischen Doppelkontinent ...

https://www.waokiye.de/blog/die-sprache-der-indianer.html

13.10.2010 - Als die Spanier Amerika entdeckten, lebten ca. 20-40 Millionen Menschen in Nordamerika, die sich in 400-500 Stämme aufteilten.

 

http://www.charlesmann.org/articles/1491-Atlantic.pdf  (S.6 u.8) Google-Übersetzer:

Elizabeth Fenn, der Pockenhistoriker, der Streit über Zahlen verdeckt eine zentrale Tatsache. Ob eine Million oder 10 Millionen oder 100 Millionen sind gestorben, glaubt sie, die Leiche von Trauer, die die Hemisphäre verschlang, war unermesslich.

Sprachen, Gebete, Hoffnungen, Gewohnheiten und Träume - ganz Lebensweisen zischten wie Dampf. Das Spanische und das Portugiesisch fehlte die Keimtheorie der Krankheit und konnte nicht erkläre, was passiert ist, geschweige denn, hör auf. Wir können auch nicht, die Ruine war zu lange her und zu umfassend. In dem Langfristig, sagt Fenn, ist die Folgerichtigkeit nicht so viele Menschen starben, aber viele Menschen lebten einst. Das

Amerika war mit einer erstaunlich vielfältigen Auswahl an Völkern, die seit Jahrtausenden um die Kontinente gekämpft hatten.

"Sie müssen sich fragen", sagt Fenn. "Was waren all diese Leute? Bis zu dieser ganzen Zeit? "

15.10.2012

http://julius-hensel.ch/tag/amerikanischer-holocaust/

... Der Historiker Ward Churchill erklärte vier Jahrhunderte systematischen Abschlachtens. Er behandelte die Zeit von 1492 bis 1892. Er fährt mit dem weiter, was heute gegen die Kultur der Ureinwohner unternommen wird.

Churchill schätzte, dass man etwa 100 Millionen Menschen der Ureinwohner in beiden Amerikas „mit Äxten und Schwertern zerhackt, lebendig verbrannt und von Pferden zertrampelt, im Spiel gejagt und den Hunden verfüttert, erschossen, geschlagen, erstochen, für Kopfgeld skalpiert, an Fleischhaken aufgehängt und auf dem Meer über Bord der Schiffe geworfen, als Arbeitssklaven zu Tode geschunden, absichtlich verhungern und zu Tode erfrieren lassen hat bei einer Vielzahl von erzwungenen Märschen und Internierungen, und sie in einer unbekannten Zahl von Fällen absichtlich mit epidemischen Krankheiten infiziert hat“.

Die Zerstörung ihrer Kultur geht in neuen Formen weiter. „Der amerikanische Holocaust war und bleibt beispiellos hinsichtlich seines Umfangs, seiner Grausamkeit und seiner Fortdauer über die Zeit.“

Schweigen und Bestreiten unterdrücken, was geschah und was heute weitergeht. ...

28.5.1971

http://www.zeit.de/1971/22/voelkermord-in-amerika

Hier werden irgendwie wohl nur die später, also im Industriezeitalter getöteten Indianer gezählt, wobei nicht ansatzweise erklärt wird, auf welche Statistik sich diese Aussage beziehen soll:

...

Frühamerikanische Endlösung der Indianerfrage! Wie die Statistik aussagt, wurde die rote Bevölkerung in Nordamerika von ursprünglich etwa 890 000 auf 270 000 im Jahre 1901 dezimiert, also auf rund ein Drittel der autochthonen Bevölkerung. Im Kalifornien des Goldrausches zählte man 1848 noch 100 000 Indianer, 1859 waren es nur noch 30 000, 1895 noch 15 000, bis 1911 der letzte freie Indianer wie ein von weitem zugereistes Stück Wild, verstört vor Angst und Hunger, im Hof des Schlachthauses von Orville auftauchte.’ Anthropologen und Sprachforscher stürzten sich auf ihn. Er lebt seitdem unter dem Schutz eines Museums. ...

als Infoquelle ist angegeben: Siegfried von Nostitz; „Die Vernichtung des roten Mannes“; Dokumentarbericht; Verlag Eugen Diederichs, Düsseldorf 1970; 157 S., 16,80 DM.

Der Autor, dessen diplomatische Laufbahn 1935 an der Ostküste der Vereinigten Staaten in New York begann und 1970 an deren Westküste in San Francisco endete, sieht seine selbstgestellte Aufgabe darin, diese Völkertragödie anzuprangern. Die letzten sieben Jahre war er Generalkonsul ... also eher ein ganz "Offizieller", was mich an die offiziellen Zahlen des Massenmordes von Dresden erinnert, wo jetzt die offizielle Gesamt-Opferzahl weit unter der der damals vollständig identifizierten Opfer liegt

Das kollidiert allerdings gewaltig mit den allein 25 Millionen Indianern in Mexiko oder zählt Mexiko nicht mit zu Nordamerika?

Mein Resümee:

Wenn es politisch gewollt ist, werden Opferzahlen nach Belieben hoch- und runtergerechnet, eine genaue Zahl ist daher kaum oder nur schwer zu ermitteln, insbesondere, wenn es von ganzen Gruppen überhaupt keine Überlebenden gibt, wobei bei den Indianern aufgrund der vergleichsweise naturgemäßen Lebensweise auch nicht so viele Kulturfunde da sind.

Aber gerade in letzter Zeit war einiges zu lesen von im Urwald zugewachsenen großstädten, von denen man bisher überaupt noch nichts wusste.

Insgesamt zeigen die hier angeführten Artikel jedoch eines: die Arbeiten mit den angenommenen erheblich höheren Opferzahlen sind erheblich fundierter ausgearbeitet, insbesondere das o.g. 390 Seiten starke Buch von der Oxford-Universität hat hunderte Quellenangaben:

https://onkwehonwerising.files.wordpress.com/2013/06/american-holocaust.pdf

Es könnte natürlich - zumindest teilweise - auch etwas anders gewesen sein.

Möglicherweise wurden aber nicht alle der "verlorengegangenen" Menschen ermordet, dieses Video deutet an, was von den Mayas von einigen Forschern schon länger behauptet wird - sie wären im Prinzip zu ihren "Göttern" geflohen - Prinzip Hoffnung:

Neuere Entdeckungen

3.2.2018 bislang unbekanntes Siedlungsgebiet durch Laserscan im Norden Guatemalas entdeckt, dieses war vermutlich von 10 Millionen Menschen besiedelt.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/forscher-entdecken-maya-stadt-100.html

So entdeckten die Forscher die Überreste von mehr als 60.000 bislang unbekannten Häusern, Palästen, Straßen und anderen Bauwerken, wie das US-Magazin "National Geographic" berichtete. ...

Die Forscher gehen davon aus, dass deutlich mehr Menschen im Gebiet der Maya lebten als bisher angenommen. Erste Schäzungen des Teams belaufen sich auf eine Population von rund zehn Millionen Menschen. Diese Zahl ist zwei- bis dreimal so hoch wie bisher angenommen.

 

Aufgrund etwa der aufwendigen Infrastruktur seien die Maya seinerzeit ähnlich innovativ gewesen wie beispielsweise die Hochkulturen im alten Griechenland oder China. Die Laserbilder deckten auf, dass das Volk das Land in dem Gebiet fast zu 100 Prozent kultivierte. Wasserkanäle leiteten etwa Flüsse von ihren natürlichen Wegen um. Die Forscher entdeckten zudem Verteidigungszäune, Gräben und Schutzwälle. Warum diese Hochkultur unterging, ist nicht eindeutig geklärt.

ca.200 km² großes Gebiet

http://www.sueddeutsche.de/wissen/archaeologie-tausende-maya-bauwerke-im-dschungel-entdeckt-1.3852713  (zum gleichen Fund vermutlich)

Fund im Verwaltungsbezirk Petén 

11.5.2016 Diese Meldung ist vor allem der Knaller wegen der Anordnung in Form der Sternbilder - das trifft nämlich auch auf unsere Vorfahren zu, die den ganzen nördlichen Sternenhimmel im germanischen Siedlungsraum abbildeten, das wird aber unter dem Deckel gehalten. Es gibt ein Buch dazu. (siehe oben)

https://www.kindersache.de/bereiche/nachrichten/15-jaehriger-entdeckt-vergessene-maya-stadt

Der 15-jährige William Gladoury aus Kanada war schon immer interessiert an der Maya-Kultur. Schon vor zwei Jahren gewann er einen Preis für eine ganz neue Theorie. Laut William sollen die Maya die Orte für ihre Städte so ausgewählt haben, dass sie von oben gesehen Sternbilder nachbilden. Jetzt könnte er mit dieser Theorie eine neue Stadt entdeckt haben. Denn beim Vergleichen der Städte mit Sternbildern fiel ihm auf, dass eine Stadt fehlte. Er kontaktierte die kanadische Weltraumbehörde, die sich dann Satellitenbilder anschaute. Und tatsächlich: Genau an der von William vermuteten Stelle kamen Überreste einer Stadt zum Vorschein.

Leider steht nicht dabei, wo das sein soll. Noch eine Quelle dazu:

https://web.de/magazine/wissen/maya-stadt-entdeckt-15-jaehrigem-william-gadoury-gelingt-sensation-31548772

Das Verblüffende: William fand etwas, das bislang übersehen wurde – einen Zusammenhang zwischen bestimmten Sternbildern und den Städten, in welchen sich die Maya niederließen: "Ich war wirklich überrascht und aufgeregt, als ich herausfand, dass die hellsten Sterne der Sternbilder den größten Städten der Maya entsprachen", erklärt der 15-Jährige.

Insgesamt verglich er 22 verschiedene Sternenkonstellationen und fand heraus, dass deren Stellung am Himmel den 117 bekannten Maya-Städten in Mexiko, Guatemala, Honduras und El Salvador entsprachen. Als er seine Theorie dann auf die 23. Konstellation anwandte, kam der Durchbruch: Zwei Sterne beschrieben bereits bekannte Städte, der dritte Stern verwies auf einen Ort, an dem bislang keine Stadt bekannt war.

Mit dieser Erkenntnis überprüfte er zunächst im Internet den Standort und fand erste Hinweise. Schließlich wandte er sich an die kanadische Weltraumbehörde, die mit ihren Satelliten hochauflösende Bilder schoss – und die Sensation war perfekt.

Auf den Aufnahmen lassen sich eine große Pyramide und mehrere kleine Gebäude erkennen, die vom Dschungel überwuchert sind. Lassen sich die Daten auf den Bildern bestätigen, hätte William eine der größten Städte der Maya entdeckt.

19.6.2013 auch in Mexiko

https://www.welt.de/geschichte/article117263052/Unbekanntes-Maya-Zentrum-im-Dschungel-entdeckt.html

Unbekanntes Maya-Zentrum im Dschungel entdeckt

Im dichten Urwald der Halbinsel Yukatán sind Archäologen auf die Reste einer großen Maya-Siedlung gestoßen. Die Pyramiden und Paläste von Chactún erstrecken sich auf 22 Hektar. ... spektakuläre Entdeckung... im Urwald des mexikanischen Bundesstaats Campeche ... Auf einer dieser Säulen war zu lesen, der Herrscher K'inich B'ahlam habe dort im Jahr 751 n. Chr. (?)* den Roten Stein (oder Großen Stein) aufgestellt. Anhand dieser und weiterer Inschriften datieren die Wissenschaftler die Blütezeit der Stadt auf die Zeit von 600 bis 900 n. Chr.

In dieser Zeit, die als „Späte Klassik“ der Maya-Zivilisation bezeichnet wird, existierten auf der Yucatán-Halbinsel zahlreiche selbstständige Zentren. Ihr beinahe gleichzeitiger Untergang um 900 n. Chr. wird in der Regel mit einem ökologischen Kollaps als Folge von intensiver Bodennutzung erklärt, der wiederum Aufstände und Invasionen beförderte.

* diese Datierung stand sicher nicht so in dieser Form da, sondern wurde wohl anhand anderer Funde vergleichend ermittelt, "nach Christus" gilt für die Mayas nicht, deren Kalender tickt anders

17.05.2013  Forscher entdecken verborgene Städte im Dschungel von Honduras

https://www.welt.de/vermischtes/article116303187/Forscher-entdecken-verborgene-Staedte-im-Dschungel.html

Die Wissenschaftler fanden Hinweise auf zwei große Städte mit Pyramiden und Plätzen, terrassenförmige Felder und Kanäle, teilten Forscher der Universität von Houston im US-Bundesstaat Texas diese Woche auf einer Konferenz in Mexiko Stadt mit....

Das Gebiet des heutigen Honduras lag nicht im Bereich der spektakulären Hochkulturen Altamerikas. Die Azteken mit ihrer Hauptstadt, die heute unter Mexiko Stadt vergraben ist, waren weit weg, ebenso die Tolteken etwas weiter südlich in Mexiko. Die bekanntesten Bauten der Mayas wiederum können wir heute auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan besichtigen, wo sie sich nach ihrer großen Wanderung aus dem Hochland nach etwa 1000 n. Chr. ansiedelten. ...Die Chibchas, ein mit den Inkas von Peru verwandtes Kulturvolk, lebten wiederum weiter südlich, in Kolumbien, griffen im Norden höchstens bis nach Panama aus.

Honduras lag somit in einer Art Niemandsland zwischen diesen Hochkulturen. Allenfalls gehörte es zu dem Gebiet der Mayas vor ihrer großen, geheimnisvollen Wanderung zur vorletzten Jahrtausendwende, als sie hauptsächlich noch in Guatemala, dem heutigen Nachbarland, siedelten.

Größere Tempelbauten oder massive Stadtanlagen waren bislang in Honduras jedenfalls unbekannt. Dieses Bild aus der Geschichte des kleinen Landes könnte jetzt womöglich revidiert werden müssen.

„Vielleicht können wir nie sagen, ob es die ‚Weiße Stadt’ gegeben hat“, sagte der Völkerkundler Christopher Fisher in Mexiko, „aber jetzt haben wir eindeutige Beweise, dass die Region einst dicht besiedelt war und von den Menschen kultiviert wurde.“